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Complicité Komplizenschaft, hier „eine stets aufs Neue getroffene Vereinbarung und Übereinstimmung zum gemeinsamen Spielen“. Sowohl unter den Akteuren auf der Bühne als auch zwischen Publikum und Darstellern. Theatre de Complicité sagt: „Es ist mehr, als nur eine Theatermachart, es ist eine Einstellung. Wenn ein gemeinsames Abenteuer ins Unbekannte beginnt, dann ist alles möglich. Es ist das Resultat eines außerordentlich breit gefächerten und sich ständig verändernden Arbeitsspektrums.“

Energie – aus dem Griechischen: εν = in, innen und εργον = Werk, Wirken. Zuvorderst wird sie als etwas verstanden, das in Arbeit umgewandelt werden kann. Energie ist die Fähigkeit eines Körpers Arbeit zu verrichten. Das „Energetische“ bildet einen wesentlichen Pfeiler des jeweiligen Theaterprozesses, sowohl als Basis des Umsetzens eines zweidimensionalen Textes in die Dreidimensionalität als auch zwischen Akteuren und Kreativteam.

Kommunikation – „gemeinsam machen, vereinigen“. Ein wechselseitiger Austausch durch Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild. Ebenfalls ist es ein Übermitteln von Signalen, welche für den Beobachter, sei es Publikum oder Mitspieler, einen festgelegten Bedeutungsinhalt haben. Sie gelten als Auslöser für bestimmte Reaktionen.

Kreativität – „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen“ bzw. im moderneren Sprachgebrauch „schöpferische Kraft“. Das lateinische crescere = werden, wachsen, wachsen-lassen, klingt ebenfalls an. Im Buddhismus und Hinduismus bedeutet es: „Geschehen-Lassen“ und „Einfügen in ein größeres Ganzes“.

Leer – „(fast!) ohne Inhalt“. Für den Schauspieler ein möglicher Anfangspunkt, mit maximaler Freiheit zum Entdecken und Entstehenlassen! In Verbindung mit „Raum“ eine essentielle Grundlage zum Entstehen von Kreativität.

Raum – in der buddhistischen Definition: „Das Fehlen von hinderndem Kontakt“. Peter Brook beschreibt in seinem Buch Der leere Raum, wie dies die Grundlage für das Entstehen von organischem Theater ist. Was es bedeutet in einem Raum zu sein, wo sich Kreativität entfalten kann.

Rhythmus – u.a. „Fluss (der Dinge)“. Linguistisch ist es die zeitliche Gliederung der sprachlichen Rede. Für Schauspieler ist es der über dem Grundpuls liegende, den Austausch und die Zusammenarbeit bestimmende, Fluss.

Schauspielern – die Kunst eine Figur, die mit seiner eigenen Persönlichkeit nicht identisch ist, glaubhaft darzustellen, und für den Zuschauer das Erfundene als echt bzw. wahrhaftig erscheinen zu lassen.

Theater – die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren und dem Publikum.

 

 
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